Story Telling im Vertrieb – sinnvolles Tool oder überbewertet?

Wie funktioniert Story Telling im Vertrieb?

Geschichten haben wir schon immer gerne gehört. Als Kinder abends zum Einschlafen, später als Erwachsener in spannenden Romanen oder als sonntäglicher Tatort.

Forscher sagen, dass die Kraft einer Story entwicklungsgeschichtlich von großer Bedeutung ist und führen schon Höhlenmalerei als frühestes Story Telling an.
Ich werde immer wieder gefragt, wie mal Story Telling denn für den Verkauf nutzen kann, obwohl jeder von uns heute eine nette Entwicklungsgeschichte über sich oder sein Unternehmen erzählen kann. Die meisten Verkäufer nutzen allerdings dieses Potenzial nicht!
Grundsätzlich lassen sich die folgenden Cluster für Story Telling bilden: Firmen- oder Gründer-Story, Produkt-Story, Motivations-Story, Menschen-Verbindungs-Story, und Stories zur Widerstandüberwindung.

Hier ein gelungenes Beispiel als Firmen-Story von Dunlop:
„Dunlop verändert seit mehr als 120 Jahren die Welt – Im Jahr 1888 hat John Boyd Dunlop, ein schottischer Tierarzt, der in Belfast lebte, die Räder am Dreirad seines Sohnes mit dünnen Gummistreifen überzogen, die er zusammengeklebt und mit Luft gefüllt hatte. Dies war der erste Schritt auf dem langen Lebensweg einer Marke, die einige der weltweit besten und bekanntesten Produkte auf den Markt gebracht hat.“

Nutzen Sie diese Methode und emotionalisieren Sie Ihre Verkaufsgespräche erfolgreich!

 

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Diese und viele weitere interessante Geschichten finden Sie in unserem Newsletter. Werden auch Sie einer unserer begeisterten Leser.

Alexander Verweyen
Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft folgte 1989 eine Ausbildung zum Consultant und Sales Trainer. 1991 machte Alexander Verweyen sich als Berater selbständig. Heute ist Verweyen Geschäftsführer der AVBC GmbH in München und hält Vorträge für Führungskräfte und Mitarbeiter mit Kundenkontakt.
2 Kommentare
  1. Harald says:

    Hallo zusammen,
    Story Telling hat mir in so mancher Situation geholfen ein trockenes Gespräch noch für mich entscheiden zu können. Ich selbst habe auch viele Coachings besucht und bin überzeigt, dass dadurch meine Fähigkeiten gestiegen sind. Ich schaffe es nun, viel selbstbewusster und offener mit dem Kunden umzugehen.
    Ich lese ihren Blog sehr gerne, immer wieder interessante Themen zu verfolgen.
    Weiter so!
    Viele Grüße, Harald (Teilnehmer des Reality Parcours)

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Die Grundlage für die Geschichte bildet immer die Aussage, die man dem Kunden vermitteln will. Die Anforderungen an die Geschichte sind relativ einfach. So soll sie auf jeden Fall unterhaltsam sein. Dies kann man erreichen, indem die Geschichte witzig ist, oder besonders aussergewöhnlich, spannend oder interessant. Besonderen Stellenwert hat dabei der Anfang der Geschichte. Gelingt es nicht, den Kunden sofort in den Bann zu ziehen, wird er der Story nicht mehr weiter folgen. Dann kann die Geschichte in Mittelteil und Ende noch so perfekt sein, der Kunde wird es schlimmstenfalls niemals erfahren. Bei der Vorbereitung gilt es die Zielgruppe, die man mit der Geschichte und der darin verpackten Zielgruppe erreichen will, immer im Auge zu behalten. Wie so etwas professionell aussehen kann, zeigt beispielhaft dieser Text (Link: http://www.alexanderverweyen.com/news/story-telling-im-vertrieb-sinnvolles-tool-oder-ueberbewertet/). […]

Kommentare sind deaktiviert.